Dieses zugegebenermaßen etwas unrund anmutende Jubiläum lockte mich, und mit mir noch weitere 3.546 (völlig aus der Luft gegriffene, am Füllgrad der Gassen und Straßen jedoch gemessen, etwa hinkommende Zahl) Besucher, in diese schmucke sächsische Kleinstadt.

Und was dort geboten wurde, konnte sich sehen lassen. Eigentlich war überall was los, für jeden Geschmack war etwas dabei. Mich interessierte z. B. das Nacht-Dampflok-Fotografieren, allerdings ohne Ständer etwas mühsam.

Eine gute Idee war auch am folgenden Tag das Jahrgangstreffen aller Jahrgänge ab 1945, mit so vielen Rückmeldungen auf die Einladungen in alle Welt hatte man überhaupt nicht gerechnet, da mußte kurzerhand ein zweites Riesenzelt her.
Am Sonntag gab´s dannn noch einen Festumzug, der von Polizei hoch zu Roß, die sich aber selbst als Touristen betätigten, begleitet wurde.

Auf dem Bahnhof machten sich inzwischen die Eisenbahner bereit:


Den ganzen Festumzug, auf dem die Geschichte von den Anfängen der Rodungen des Miriquidi-Urwaldes für das Zisterzienser-Kloster Altzella, über die bewegten Zeiten im Mittelalters bis hin zu Napoleon und dem Alten Fritz, die Industrialisierung (Puppenfabrik, Waagenfabrik, Papierfabrik), die Nachkriegs- und DDR-Zeit bis zum Jetzt (Olympia-Dritter, Bundessortenamt, aber auch deutlicher Protest zur geplanten Einstellung des Zugverkehrs zwischen Nossen und der Kreisstadt Meißen) in einer Stunde gezeigt wurde, gibt es bei Flickr.

Ein tollens Stadtfest, an das man noch lange zurückdenken wird.
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