Selbstähnlichkeit
Manchmal ist es schon komisch: Nachdem ich gestern einen insgesamt recht interessanten Bericht über die grüne Hölle Brasiliens (!) sah, in dem ich unter anderem auch lernte, daß die Medizinfindung der Indianer erstens über viele Jahrhunderte hinweg sich entwickelte und zweitens recht oft Pflanzen verwendet werden, die der Ursache der Erkrankung von der äußeren Gestalt her ähnelten, so wurde zum Beispiel ein Mittel gegen den Biß der Spinnen(frau) (kleiner Scherz) aus einer Pflanze gewonnen, die der Spinne täuschend ähnlich war (Beispiel hier) und ein weiteres wirkte gegen das Gift einer Schlange (und das war tatsächlich so, wurde jedenfalls berichtet), so der Brei, gewonnen aus Teilen einer schlangenähnlichen Liane (welche ist das eigentlich nicht, jetzt wird´s schwierig für Europäer, die [genauer: einer, nämlich ich] außerdem komischerweise in diesem Zusammenhang an Samuel Hahnemann denken mußten, der ja bekanntermaßen den Spruch “Ähnliches muß mit Ähnlichem geheilt werden” oder so ähnlich
), nachdem ich also all dies gesehen und gedacht hatte, fielen mir in den nächsten Stunden weitere derartige Merkwürdigkeiten auf.
So entdeckte ich heute zwischen zwei Kollegen, bei denen mir dies noch nie aufgefallen war, so frappante Ähnlichkeiten, daß man sie fast als Zwillinge ansehen könnte. Ein Blick in die Web-Statistik der vergangenen Woche ließ mich dann erneut (wohlig) erschauern. Als ich mir die Verteilung meiner Besucher ansah, war in Österreich fast jeder PLZ-Bereich mit Gästen belegt (sehr seltsam), aber die Verteilung in Deutschland war die reine Parallelverschiebung. Da ist dieses Land nun so groß und dann dies:

Derweil werde ich einem alten Knaben namens R-u-m-s-feld immer ähnlicher, jedenfalls wenn es nach der Brille geht, die ich in einem neuen Exemplar soeben aus einem Päckchen schälte. Danke.
Und sogar an meinem Teddy (dem alten Rabauken) fiel mir im Bauchbereich so etwas wie Selbstähnlichkeit auf, seltsam, nich?

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11. März 2007 um 17:30
[...] Heute war wieder einmal der Botanische Garten zu Berlin dran, nachdem ich einige Pflanzen an ihren Original-Schauplätzen bewundern konnte, führte mich meine demnächst ablaufende Jahreskarte noch einmal in die Treibhäuser. Und, obwohl ich bereits kurz nach Neune, in der Hoffnung auf einen menschenleeren Garten, das Eingangstor durchschritt, herrschte bereits ein reges Treiben (außerhalb der gleichnamigen Häuser) durch öffentliche bestellte Vermessungsingenieure (um ein Haar wär ich ja auch einer geworden). Nun soll wohl auch draußen einiges gebaut werden, wie die zahlreichen Absperrungen und Bauzäune vermuten lassen. Das Große Tropenhaus sieht mittlerweile auch ziemlich surreal aus, es ist gefüllt mit einem Netz aus Eisenstangen, aus dem es, ähnlich wie auf dem Blatt des Kap-Sonnentaus kein Entrinnen zu geben scheint. Außerdem erinnerte mich der Anblick doch sehr an Trolls Didierea (Didierea trollii), wobei wir schon fast wieder bei der Selbstähnlichkeitwären. [...]
13. März 2007 um 04:25
Wieso empfängst Du denn so viele Ösis?
13. März 2007 um 07:40
Jaaaaaaaa, wir werden weltweit gelesen, hihi
14. März 2007 um 05:03
Wir?
14. März 2007 um 08:06
pluralis majestatis