Monatsarchiv für Juli 2007

 
 

Tagebuch eines PC-Fanatikers VIII

Gestern war wieder einmal ein PC-Fummel-Tag. Ich wollte unbedingt mit meinem Web-Server (der NAS) weiterkommen. Dazu hatte ich mir tatkräftige Hilfe eingeladen [()] und los gings. PHPMyAdmin und wordpress, die beide noch nicht so richtig klappen wollten, noch einmal gelöscht und in neuester Version wieder raufgeladen. Endlich ein root-Paßwort gesetzt (wegen der lieben Mitmenschen) und in wordpress die entsprechenden Ordnerrechte verteilt (755 und 644), installiert und ab ging´s. Nach einigen Schwierigkeiten und unter Zuhilfenahme von Väterchen Zufall dürfte nun auch der externe Zugriff auf wordpress für jedermann möglich sein. Also los, Peet, unser Projekt (?) kann starten. Danke nochmal an Andreas. :) Der letzte Eintrag im PC-Tagebuch war hier.

Nachgerechnert Hab doch ganz vergessen, zu erwähnen, daß ich mir noch einen switcher switchmanzugelegt habe. (bei ebay für 8,90, bei einem Originalpreis von 113,60 € konnte ich da nichts falsch machen, die leichten Gebrauchsspuren sind zu verschmerzen und ich bin bereit für große Erweiterungen) Mit dem Gerät kann man mit einem Satz Aus- und Eingabegeräten (Maus, Tastatur und Bildschirm) mehrere (hier beispielsweise zwei) Rechner betreiben.

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Schwein gehabt

Wo? In einem Ort, wo selbst die Hunde ein klein wenig intelligenter sind (weil sie Schilder lesen können)

Kacken verboten

Bei wem? Bei unseren Gastgebern

Was? Eins von den ursprünglich fuffzig Schweinen für Beirut mußte dran glauben

Wer? Na, wir alle

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Harte Zeiten für blogger

Wie ich soeben im p*-***t-blog erfuhr, will man uns das Leben deutlich schwerer machen. Im M******-******n war am 16.07.2007 über ein Gerichtsurteil des Hamburger OLG berichtet worden, das sich mit dem Namensrecht befaßte. Liest man genauer nach, geht es da wohl ausschließlich um domains-Namen, z. B. B**d (hier müßte eigentlich ein Bildchen eingefügt werden :) ).blog.de oder ähnliches. Bleibt nur zu hoffen, daß es nicht irgendwo auf der Welt (da ich deutsch spreche, ist diese ja immer mehr am Schrumpfen!) eine Firma gibt, die sich Weltblick (c) nennt. So kann ich wohl doch weiter von e*****o, s*******t, H********n, K**** **********d und R*******i berichten, bis zum nächsten Urteil aus dieser gerichtsstreitfreudigen Republik.

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Neues aus dem blog-Lädchen

Mein bisheriger Partner eQuisto stellt zum Monatsletzten den Geschäftsbetrieb ein. Deshalb bin ich zum Marktführer spreadshirt umgezogen. Nach und nach werde ich das Angebot wieder ausbauen, bisher gibt es nur zwei Schlüsselbänder mit dem bloglogo. So sieht eines davon aus. Weltblick-Schlüsselband

Nachgeladen Inzwischen wurden die alte Motive aus dem bisherigen Laden nachgeladen und stehen größtenteils wieder zur Verfügung. Das neueste Produkt ist die Schweinetasche von der gestrigen (Birgit nochmals danke für die tolle Fete) Grill-Geburtstags-Party Schweinetasche

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Danke für´s Klicken ============================>

An dieser Stelle möchte ich all jenen einmal Dank sagen, die neben meinen Inhalten auch ab und zu einer Empfehlung von Google AdSense folgen und sich auch dort umsehen. Gerade habe ich die 50,00 US$-Marke überschritten.

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Ist es Liebe?

Natürlich! Was sonst…? :D
Es war wieder schön, die Pfingstfeier in Wootz 2007. Ich kann ich nun voller Freude den Nachlese-Trailer präsentieren, in bewährter Weise von Peet zusammengeschnitten und von mir konvertiert und hochgeladen, voila

Ach, übrigens, der 14-Minuten-Film ist noch schöner und steht bald zum Runterladen bereit. Bis dahin hier noch das Original- viel Spaß und denkt auch ab und zu mal neben dem Geldverdienen und Überleben in dieser schlechten Welt auch an die guten “alten Zeiten”, jedenfalls gehört dieses Lied unbedingt dazu ;)

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Gute Nacht, Berlin!

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Ii

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Deutsch für Deutsche XI

Gestern hat die Leiterin des Bundes-Fremdenverkehrsamtes M. Böhmer dazu aufgerufen, für die (etwas seltsamen) Wortschöpfungen Migrant/Migrantin (noch schlimmer ist ja das verbrämende “Migrationshintergrund”) neue Worte zu finden und diese an die Integrationsbeauftragte, Bundekanzleramt, Berlin zu senden. Also los, strengt Eure Rübe an (Vorschläge aus den verschiedensten Lagern gibt es ja bereits en masse: eher neutral: Fremde [paßt auf Vieles], Fremdländer, Ausländer, Einwanderer, Gastarbeiter, die vielen Vorschläge aus dem rechten Lager erspare ich Euch lieber, höchstens das bitterböse Sozialmaden [was dann auch wieder auf verschiedenste Speziesmitglieder zutreffen würde] sei – recht ungern – erwähnt.)

Ich für meinen Teil freue mich allerdings eher auf die neue Migration meines Heimnetzwerkes, welche demnächst ansteht.

Derweil holzen die nimmersatten Post-Kommunisten aus China (das – zugegebenemaßen indirekte – Entfernen sämtlicher Eisenteile des Landes reicht offenbar nicht) inzwischen unseren guten alten, deutschen Wald ab. Zumindest kaufen sie große Waldstücke auf und lassen sie ausschlachten, da schlägt sogar die Forstverwaltung schon Alarm, wie hier zu lesen war. Aufgemerkt: Ein Kulturgut ist in Gefahr, wir hatten doch schon immer ein eigenes Verhältnis zu unseren Wälder (die Wälder waren/sind Schutz, Zuflucht, Schlachtfeld, Lebensraum der seltsamsten Sagen- und Märchengestalten), was immer wieder in allerlei Literatur zum Ausdruck kommt, z. B.

Als wären sie von mir mit Thränen auffgeschwellt.

Der Eichen fester Stamm/ die Last der harten Steine/
Bewegt durch meine Pein und Qual/
Zerreist in Stück und springt in Drümmer/ wenn ich weine/
Zum Zeichen/ daß sie mich beklagen allzumahl.

Drum/ angenehmer Wald/ du Trotz der rauhen Winde/
Wie süß und lieblich bist du mir!
Dieweil ich überall bey dir Erbarmen finde/
So leg ich iederzeit mein Seufftzen ab bey dir.
[Abschatz: Gedichte. Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 5656
(vgl. Abschatz-Gedichte 1, S. 282)]

oder

Thüringer Wald

O schöne Gegend/ welche mir
Das alte Deutschland stellet für/
Wie unsrer Tuisconen Schaar
Vorzeiten so vergnüget war/
Wie sie dem linden Strome nach
Der Silber-hellen Spiegel-Bach
In ein begrüntes Thal hinaus
Gebauet manch geringes Hauß/
In welchem sie mit Fried und Ruh
Ihr langes Alter brachten zu/
Und/ ohne schnödes Mein und Dein/
Mit dem vergnüget konten seyn/
Was sonder viel-gebrauchte Müh
Darreichte Wiese/ Wald und Vieh.
O selig/ wer zu dem bereit
Beschlüssen kan den Lauff der Zeit/
In seines Vaterlandes Schoß/
Von gutten Freunden nimmer bloß/
Um Schätz und Gütter unbetrübt/
In keine Pracht der Welt verliebt/
Läst seine beste Lust allein
Freund/ Bücher und Gewissen seyn/
Geniest des Orts in stiller Ruh
Der seinen Sitten saget zu.

Ihm zeiget sich der grüne Wald
Nicht minder nütz als wohlgestalt/
Der Glutt und Kühlung bey sich trägt/
Und tausend Sänger in sich hegt.
Da sieht er/ wie der kläre Fluß
Zum Tranck und Spiegel dienen muß:
Da giebt ihm Ruhe bey der Nacht
Vor Sorgen-voller Bette Pracht/
Die mehr als Bley und Centner schwer/
Das auffgebreitte Blumen-Heer/
Wenn seine Lichter schläffet ein
Der viel beschaute Monden-Schein/
Der Himmel und ein freyer Mutt
Deckt seine Glieder mehr als gutt/
Zur Speise dienet Frucht und Wild/
So den gesunden Magen füllt
Ohn eitle Sorge für den Leib.
Gedancken seyn der Zeit-Vertreib/
Die sich ohn allen Kummer frey
Dem Sternen-Dache schwingen bey/
Und hat er keinen Uberfluß
So ist nichts/ was er darben muß.
[Abschatz: Gedichte. Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 6309
(vgl. Abschatz-Gedichte 4, S. 86-87)]

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Der grüne Wald

1835.

O der süße, grüne Wald,

Wo wir einst in Wonne klangen,
Wo wir spielten, wo wir sangen,
Wo wir tanzten Maientänze,
Wo wir pflückten Maienkränze,
O der süße, grüne Wald!
Wie er immer widerhallt,
Wie er schallt:
Wilibald! Wilibald!

Schalle nur, du grüner Wald,
Rufe immer deinem Frommen,
Ach! Er kann nicht wiederkommen!
Blühet, Blumen, flüstert, Blätter,
Klinget, Vöglein, das Geschmetter
Eures Lenzes durch den Wald –
Bleich ist eure Lichtgestalt,
Stumm und kalt –
Wilibald, Wilibald.

O du süßer, grüner Wald!
Wo wir nun in leisen Tränen
Uns nach unserm Liebling sehnen,
Nimmermehr im frischen Maien
Mit der jungen Lust juchheien –
Rufe ewig, grüner Wald,
Mit der Liebe Allgewalt,
Daß es schallt:
Wilibald! Wilibald!
[Arndt: Gedichte. Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 22025
(vgl. Arndt-Werke Bd. 1, S. 212-213)]

natürlich Eichendorff

Im Walde

Es zog eine Hochzeit den Berg entlang,
Ich hörte die Vögel schlagen,
Da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang,
Das war ein lustiges Jagen!

Und eh ich’s gedacht, war alles verhallt,
Die Nacht bedecket die Runde,
Nur von den Bergen noch rauschet der Wald
Und mich schauert im Herzensgrunde.
[Eichendorff: Gedichte (Ausgabe 1841). Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 110509
(vgl. Eichendorff-W Bd. 1, S. 49)]

weiter

Der Jäger Abschied

Wer hat dich, du schöner Wald,
Aufgebaut so hoch da droben?
Wohl den Meister will ich loben,
Solang noch mein’ Stimm’ erschallt.
Lebe wohl,
Lebe wohl, du schöner Wald!

Tief die Welt verworren schallt,
Oben einsam Rehe grasen,
Und wir ziehen fort und blasen,
Daß es tausendfach verhallt:
Lebe wohl,
Lebe wohl, du schöner Wald!

Banner, der so kühle wallt!
Unter deinen grünen Wogen
Hast du treu uns auferzogen
Frommer Sagen Aufenthalt!
Lebe wohl,
Lebe wohl, du schöner Wald!

Was wir still gelobt im Wald,
Wollen’s draußen ehrlich halten,
Ewig bleiben treu die Alten:
Deutsch Panier, das rauschend wallt,
Lebe wohl!
Schirm dich Gott, du schöner Wald!
[Eichendorff: Gedichte (Ausgabe 1841). Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 110734
(vgl. Eichendorff-W Bd. 1, S. 153)]

noch eins :)

Waldgespräch

»Es ist schon spät, es wird schon kalt,
Was reitst du einsam durch den Wald?
Der Wald ist lang, du bist allein,
Du schöne Braut! Ich führ dich heim!«

»Groß ist der Männer Trug und List,
Vor Schmerz mein Herz gebrochen ist,
Wohl irrt das Waldhorn her und hin,
O flieh! Du weißt nicht, wer ich bin.«

So reich geschmückt ist Roß und Weib,
So wunderschön der junge Leib,
»Jetzt kenn ich dich – Gott steh mir bei!
Du bist die Hexe Lorelei.«

»Du kennst mich wohl – von hohem Stein
Schaut still mein Schloß tief in den Rhein.
Es ist schon spät, es wird schon kalt,
Kommst nimmermehr aus diesem Wald!«
[Eichendorff: Gedichte (Ausgabe 1841). Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 111079
(vgl. Eichendorff-W Bd. 1, S. 315)]

Goethe darf nicht fehlen, hier mal etwas eher Unbekannteres:

Hier tat sich nun der Thüringer Wald in Länge und Breite vor uns auf; denn nicht allein die dortigen schönen Besitztümer des Fürsten, sondern, bei guten nachbarlichen Verhältnissen, sämtliche daranstoßenden Reviere waren uns zugänglich; zumal da auch die angehende Geologie in jugendlicher Bestrebsamkeit sich bemühte, Rechenschaft von dem Grund und Boden zu geben, worauf diese uralten Wälder sich angesiedelt. Nadelhölzer aller Art, mit ernstem Grün und balsamischem Dufte, Buchenhaine von freudigerm Anblick, die schwanke Birke und das niedere namenlose Gesträuch, jedes hatte seinen Platz gesucht und gewonnen. Wir aber konnten dies alles in großen, meilenweiten, mehr oder weniger wohlbestandenen Forsten überschauen und erkennen.
Auch wenn von Benutzung die Rede war, mußte man sich nach den Eigenschaften der Baumarten erkundigen. Die Harzscharre, deren Mißbrauch man nach und nach zu begrenzen suchte, ließ die feinen balsamischen Säfte in Betrachtung ziehn, die einen solchen Baum ins zweite Jahrhundert, von der Wurzel bis zum Gipfel begleiteten, ernährten, ewig grün, frisch und lebendig erhielten.
Hier zeigte sich denn auch die ganze Sippschaft der Moose in ihrer größten Mannigfaltigkeit; sogar den unter der Erde verborgenen Wurzeln wurde unsre Aufmerksamkeit zugewendet. In jenen Waldgegenden hatten sich nämlich, von den dunkelsten Zeiten her, geheimnisvoll nach Rezepten arbeitende Laboranten angesiedelt und vom Vater zum Sohn manche Arten von Extrakten und Geisten bearbeitet, deren allgemeiner Ruf von einer ganz vorzüglichen Heilsamkeit durch emsige sogenannte Balsamträger erneuert, verbreitet und genutzt ward. Hier spielte nun der Enzian eine große Rolle, und es war eine angenehme Bemühung, dieses reiche Geschlecht nach seinen verschiedenen Gestalten als Pflanze und Blüte, vorzüglich aber die heilsame Wurzel näher zu betrachten. Dieses war das erste Geschlecht, welches mich im eigentli-
chen Sinne anzog, dessen Arten kennen zu lernen ich auch in der Folgezeit bemüht war.
[Goethe: Morphologie. Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky, S. 174158
(vgl. Goethe-HA Bd. 13, S. 151)]

So das reicht. Der letzte Beitrag zum Thema Deutsch für Deutsche war übrigens hier

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Tagebuch eines PC-Fanatikers VII

Hatte heute so meine Probleme mit der fritz!box. Hab mich ein wenig im fritz!Labor umgesehen und wollte einige neue features ausprobieren. Dabei zwar die Konfiguration – wie sich das gehört – gesichert, aber den Fehler gemacht, heute morgen zwischenzeitlich die neueste firmware runtergeladen und installiert, aber vergessen, nochmals zu sichern. Dann eine Labor-Beta-Version drübergebügelt, die aber Probleme machte, irgendwie paßte die nicht mehr mit der neuesten firmware zusammen, da die ein paar Tage neuer war! Da ging gar nichts mehr. so daß ich auf Werkseinstellung zurückstelllen mußte. nun kam ich aber nicht mehr ins Internet, da einige Paß- und sonstigen Wörter nicht zur Hand waren. Das Rücksichern meiner Einstellungen, u. a. wegen DS 107+ so wichtig, ging aber auch nicht mehr, da das wieder mit der Labor-beta nicht zusammenpaßte. Außerdem bekam ich immer noch keine I-net-Verbindung, bis ich auf den Trichter kam, der Box mal kurz den Saft abzudrehen und nach einigen Paßwortversuchen war ich wieder drin. Dann konnte ich mir die neueste firmware nochmal besorgen(sie wird ja direkt installiert und nicht auf dem PC als Datei abgelegt, was aber irgendwie auch gehen muß). Mit der neuesten software ging dann auch die Rücksicherung (offenbar sind dieSicherungskopien mit der firmware nur aufwärts-, aber nie abwärtskompatibel, was irgendwie auch logisch erscheint). Nun denn, nach einer Stunde “Arbeit” bin ich wieder on, was man ja an diesem blog-Eintrag unschwer sehen kann. Nun aber ab in den Kahn…

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Hirschmann

Wie berichtet, habe ich ja seit mindestens 23. August 2006 17:35 Uhr nur eingeschränkten Digitalempfang. Gestern hatte ich nun wegen einer gewissen Dienst-Bereitschaft Zeit, mich meinem Hirschmann-Kabel-Digitalreceiver zu widmen. Das gestaltete sich allerdings zu einem mittelprächtigen Ratespiel. Abgesehen davon, daß die Firma ihre Seite nur für den absoluten Fachmann gestaltet hat, sucht man sich dumm und dämlich nach einem update für die firmware. Nachdem ich sie dann doch gefunden hatte, lädt man sich bei Hirschmann-Multimedia (die auch triax-Hirschmann heißen) die entsprechenden Programme runter (Editiersoftware und Downloadmanager sowie die Firmware) und entpackt die beiden ersten auf seinem Rechner. Das Ausführen der Exe dauert ewig und drei Tage und geht ziemlich tief ins System. Außerdem muß man noch alle Programme schließen, was ich natürlich zunächst – wie immer – nicht gemacht hatte, besonders der Virenscanner bringt Konflikte. So ging es erst im zweiten Anlauf! Dann ein Datenkabel an den Rechner (COM 1) und an den ausgeschalteten Receiver. Dann anschalten und rüberladen, abstöpseln und wieder an den Fernseher und das Kabel anschließen. Nun muß man noch auf Werkseinstellung zurücksetzen und anschließend wieder die Sendersuche starten, was eine weitere Stunde dauerte. Doch dann, voila, waren plötzlich wieder 33 Sender und einige Hörfunkprogramme da. Allerdings fehlt nun wieder das Parlamentfernsehen, worauf man allerdings auch verzichten kann, oder?

Fazit: Ersten ist es eine Frechheit von der amerikanischen Firma Kabel “Deutschland”, die Kunden nicht von der Umlegung der Senderplätze zu verständigen (Hauptsache sie haben unser Geld) und zweitens ist ein Großteil der Mitmenschen mit einem update des Geräts vollkommen überfordert, zumal, wenn man kein Internet hat. Da hilft nur ein Gang zum Fachhändler (und ob der´s kostenlos macht, ist auch noch die Frage) Wie immer wird der Kunde allein gelassen. Hier müßte man sich wirklich noch was einfallen lassen…

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