Heute: Österreich vor hundert Jahren
Während
- ein ehemaliger Bundeskanzler Schr. Verlage verklagen läßt, die in Büchern seine heutigen Geschäftsbeziehungen zu russischen Unternehmen beleuchten, worauf Text zensiert werden muß und anschließend seine Anwälte mit Scheinkäufen der eben zensierten Bücher Buchhändlern zwingen wollen, das Buch aus dem Angebot zu nehmen
- Hinterbliebene von Opfern von Srebrinica nicht etwa die Mörder ihrer Angehörigen sondern die Vereinten Nationen aufgrund des nicht erfolgten Eingreifens verklagen, was, sollten sie obsiegen, das Völkerrecht auf den Kopf stellt und die Bereitschaft von Ländern, Soldaten in Blauhelmmissionen schicken zu wollen, gegen Null tendieren lassen wird
- kurz hintereinander draußen (21:10 Uhr) sylvesterähnliche Klänge zu vernehmen sind, was möglicherweise auf ein 2 : 0 in einem Ballspiel hindeuten könnte und schließlich
- bekannt wurde, daß (wohl) alle Parteien des Deutschen Bundestages sich mit einem Beschluß gegen die EU-Bestrebungen aussprechen, die deutsche Sprache als EU-Amtsprache zu verdrängen
konnte ich heute einen Blick in die alten KuK-Zeiten werfen und einigen Zeitzeugen zuhören, wie sie von ihrem Leben als Kind in der Kaiserzeit berichteten. Dabei kamen auch einige recht amüsante Anekdoten zu Tage, wie beispielsweise diese:
Die Kinder auf dem Land mußte ja seit frühester Jugend mit “ackern” und die Schule war bei den Eltern teilweise nicht wohlgelitten, noch dazu Hausarbeiten (!).
Bauer zum Sohn, der sich gerade anschickt, etwas zu Papier zu bringen:
Bub, Du hörst jetzt auf und hilfst mit im Stall!
Der Junge:
Ich hab aber den Auftrag bekommen, einen Aufsatz zu schreiben, der bis morgen fertig sein muß!
Der Vater:
Schmarren, Du hilfst mir, was sollst Du denn überhaupt schreiben?
Darauf der Junge:
Ich muß einen Artikel über Europa verfassen.
Nun der Vater:
So ein Unsinn, Bub, da kommst Du doch im ganzen Leben nicht hin…
Oder eine andere: Ein Zeitzeuge ging in eine Schule, die den Anspruch hatte, die modernste der Stadt zu werden. So kam eines Tages der Lehrer in den Unterricht und brachte einen Globus an, der künftig auf dem Schrank so plaziert werden sollte, daß ihn ein jeder beim Eintritt in die Tür sofort sehen konnte. Einige Zeit später kam der Schulinspektor auf Besuch, dem natürlich der Globus sofort staunend auffiel. Mit den Worten:
So etwas habe ich ja in meiner gesamten Amtszeit noch nicht gesehen, ein Globus!
wurde die Sensation gewürdigt. Den erstbesten Jungen sprach der Herr Inspektor an und fragte ihn:
Sag einmal Bub, warum steht denn aber der Globus schief?
Der Junge konnte so schnell nicht antworten, wie der Lehrer erwiderte:
Schauens, Herr Inspektor, da kann der Knabe nichts dafür, den Globus haben wir so schief bekommen!
Beim letzten Zeitvergleich gab´s eine Seitenempfehlung.
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