Monatsarchiv für Juli 2008

 
 

Zp 9a SB/A 3 SBU

Posted by ShoZu

In einem der selteneren Momente gelang mir heute der Schnappschuß , daß auf dem U-Bahnhof Hallesches Tor durch einen Zugabfertiger das Abfertigungshilfssignal A3 mit dem Befehlsstab gegeben wurde. Ein solches habe ich hier noch nie gesehen, ich schätze mal, dies wird seit den 50er Jahren nicht mehr so gemacht. Denn erstens gibt es normalerweise schon lange kein Personal auf den Bahnhöfen und zum anderen haben die Abfertiger das – solange man sie noch ließ – mit Schlüsseltaste und über Funk (oder so) und/oder elektrischem Siganl gegeben. In dem abgebildeten Fall war es baubedingt erforderlich, da auf der U1 gebaut wird und die U 3/ex U1 derzeit pendelt. Ein Fehler muß allerdings auch konstatiert werden: Im Signalbuch der U-Bahn heißt es unter

B. Signale

4. Abfertigungshilfssignale

zum Signal A3 Befehlsstab:

1) Der Signalgeber hat sich so aufzustellen, daß Sichtkontakt zum Zugfahrer besteht.

(2) Das Signal wird dem Zugfahrer durch hochhalten des Befehlsstabes erteilt und ist bis zum Einleiten des Türschließvorganges zu geben.

Naja, vielleicht mußte er ja von hinten irgend etwas Wichtiges beobachten.

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Nach oben offen

Es ist noch viel Platz auf der nach oben offenen Celsius-Skala (heute nachmittag an einem schattigen Plätzchen auf meinem Balkon aufgenommen)

38°

Ein Plattenmillionär hat nun auch den Himmel für jedermann geöffnet. Jedenfalls kann man ab 2010 (das ist nicht mehr lange hin!) für ein entsprechendes Sümmchen mal rasch für einige Minuten der Schwerkraft entfliehen. Das ganze soll mit einem weißen Ritter passieren und 200.000 Dollar kosten. Sollte Enterprise doch noch zu meinen Lebzeiten wahr werden?

Nicht ganz so offen geht es da derweil auf der Erde zu. In der Welt-Handelsorganisation (WTO, die früher selbstbewußt WHO abgekürzt wurde)konnte man sich – dank USA, China und weiteren Verdächtigen) nicht auf die Öffnung der Agrarmärkte einigen, so daß auf der Erde alles zu bleibt.

Möchte man meinen. Doch wie ich soeben erfuhr, hat sich doch die Erde geöffnet, und zwar in Los Angeles. Es soll aber noch alles stehen.

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Tagebuch eines PC-Fanatikers XVII

Ich habe aufgerüstet. Es gibt Neues im heimischen Netzwerk: Einmal habe ich mir für meine Plattensammlung einen Plattenspieler (der alte tat´s schon lange nicht mehr: JVC von 1985!) zur Digitalisierung zugelegt, zum anderen hab ich bei den Servern aufgekeult, nicht nur eine weitere externe USB-Festplatte sondern gleich noch einen neuen Server! Ich werd´noch wahnsinnig :D

Aber der Reihe nach.

DJ-Tech Vinyl USB 10 und Audacity

Nachdem ich das Gerät gestern ausgepackt und angeschlossen hatte, gab es die üblichen Probleme.

Nach Installation der beigelegten opensurce-CD war zwar das Programm da, aber zu hören war nix.

Also erst mal in den Gerätemanager und nachgesehen, ob sich das Gerät ordentlich angemeldet hat.

USBAudio

Das war der Fall, also weiter: Programm Audacity (für den fortgeschrittenen Anwender gibt es bereits eine Beta-Version) aufgemacht und unter Bearbeiten – Einstellungen “Software Playthrought” angeklickt.

Audacity

Dann dürfte es klappen, wenn nicht, muß man halt noch ein wenig mit der Lautsprecherauswahl rumprobieren (über Taskleiste).

Voila, schon gibt’s das erste mp3. Doch halt: Bevor man in dieses Format exportieren kann, muß man sich, wenn man mit dem “Projekt” (so nennt sich eine jede Aufnahme und deren Bearbeitung) zufrieden ist, sollte man sich noch LAME herunterladen, es sei denn, man hat auf seinem Rechner bereits irgendwo die “lame_enc.dll “, die ich im Heimnetzwerk auf einem anderen Rechner beim Audiograbber fand.

Hier ist es aber nun, das erste Doof. (Leicht verfremdet, da sich Herr Symbol etwas eng hat, wie man auf Youtube sehen oder besser nicht sehen kann).

Nun zum zweiten, weit wichtigern Teil dieses posts.

Netzwerkzuwachs durch Synology Disk Station DS508

Ich bin mit Rechnen noch nicht fertig, aber über den Daumen müßte ich dann in meinem Netzwerk so an die 5 TB HDD haben. Na mal sehen, wann das Teil über den Teich geflattert kommt, denn hier hab ich es nicht gekauft. Jedenfalls hat es beachtliche Features, ich werd wohl dann, wenn alles steht, Webspace günstig zur Verfügung stellen können :D

Zum Schluß noch eine weitere Neuigkeit: Da es nun möglich ist, habe ich auch den Telefonanschluß bei der Telekom aufkündigen können und bin nun komplett bei 1 & 1. Bei der Gelegenheit habe ich mir dann auch noch das Fritz Media Center angeschafft, womit dann wohl erst mal Schluß ist mit Neuigkeiten.

Der letzte Beitrag war, wie man sehen kann, gestern.

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Tagebuch eines PC-Fanatikers XVI

Für Freunde von 3D-Software habe ich gerade ein 600 $-Programm entdeckt, das kostenlos abgegeben wird.

Es heißt truespace 7.6 und kann hier heruntergeladen werden. Eine -zugegebenermaßen etwas dürftige und auf die Vorgängerversion 3.2 zugeschnittene – Anleitung gibt es hier. Dort haben sie auch ein kleines Beispiel zum Herunterladen bereitgestellt, das man sich hier ansehen kann: (enterprise7)

Der letzte Eintrag im Tagebuch war hier.

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Bilderstreit

Gemeint ist hier nicht die (noch) nicht stattgefundene Auseinandersetzung über die Bilderfülle im gestrigen Beitrag und auch nicht eine aktuelle Meldung zum Bilderstreit von Byzanz im 8. Jahrhundert (Ikonennutzung), sondern ein ziemlich befremdlicher Vorgang zwischen der  Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

und der Agentur Ostkreuz über das Recht, Fotos vom Schloß Sanssoucci zu vermarkten. Im Kern geht es darum, daß die Schlösser am Gewinn bei der Vermarktung von Aufnahmen durch Ostkreuz beteiligt werden wollen, dies soll nun gerichtlich geklärt werden. Offenbar will man es so drehen, daß der Schloßpark sozusagen zum Museum ohne Dach erklärt wird.

Sollten die Schlösser obsiegen, ist die Panoramafreiheit in Gefahr, so sieht es nicht nur der DJV. Erst trifft es die Agenturen und Journalisten, dann jedermann, so ist zu fürchten.

Muß ich vielleicht dann den Zehnten abdrücken, wenn ich ein Foto beispielsweise bei fotalia feilbieten will?

Da stell ich es doch lieber hier in den Blog und diesmal sogar ausnahmsweise gemeinfrei (der Nutzer bitte einen Beleg an mich), also

Blick in den Park Sanssoucci auf das Park-Restaurant (Achtung Satire)

Park-Restaurant (01)

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Technorati Post Claim

Nur mal so auf die Schnelle
Technorati Profile

Zeitvergleich XIX

“Kinder, wie die Zeit vergeht…!”

Das kam mir heute in den Sinn, als ich dieses Foto erblickte.

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) AP

Zuerst dachte ich die Ex-SED-SED/PDS-PDS-Die Linke feiert die Tatsache, daß Karl Marx noch lebt und bisher immer nur totgesagt worden ist oder Reinhold Messner hat endlich den Yeti entdeckt.

 

 

 

 

 

 

 

Doch nein, man ist doch tatsächlich des entsprungenen, serbischen Tollhäuslers habhaft geworden.

Wie sich doch Gesichter der Macht ändern, wenn es drauf ankommt. Das inspirierte mich zu einigen weitergehenden Vergleichen.

Radowan “die Fönwelle” Karadzic

1996                                                                          heute

 
 
 
 
 
 
 
 
Saddam Hussein

in besseren Zeiten                                                      2006

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende behält der Stylist Armin Moorbach noch Recht, als er in der Auseinandersetzung Beck/Enrico F. feststellte, daß kein erfolgreicher internationaler Politiker Bart trägt.

Morbach                                            Kurt Beck

 

 

 

 

 

 

 

Enrico F. vorher/nachher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es geht also auch andersrum, wie man hört, hat E. F. mittlerweile eine feste Anstellung.

Ein Blick in den Spiegel (ich mein diesmal den, wo man sich drin sehen kann), läßt mich allerding auch nachdenklich werden: Ich werd auch nicht jünger!

Ich (links) 1964                                                      ich 2007

Badewanne

CIMG8570

 

 

 

 

 

 

 

Was soll´s, geht ja jedem so. Wie man hört, soll sogar Meister Yoda nicht mehr so blendend aussehen.

Meister Yoda 3 NSY und 2008 in Foz de Iguacu

 

 

 

 

 

 

 

Im letzten Zeitvergleich blickte ich ins KuK-Österreich zurück.

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Der Kleine Muck ist tot!

Wie ich eben erfuhr, ist der DEFA-Kinderstar und Arzt Thomas Schmidt, bereits am 04. Juli 2008 verstorben.

Ach wie habe ich ihn geliebt, den kleinen Flitzer: Nun rennt, lehrt und heilt er nicht mehr. Vergessen kann ich ihn nicht.

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Die Beta-Blogger

Unter diesem Titel wird der morgige Spiegel (30/2008) sich mächtig über die deutsche Blogger-Szene hermachen und sie der Bedeutungslosigkeit schmähen. Mit wenigen Ausnahmen, genannt werden

sei die deutsche Bloggerszene “macht- und bedeutungslos, meist unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell”. Natürlich hält “Der Spiegel” uns den amerikanische Spiegel vor, wo die klassischen Grenzen zwischen “Mainstream-Journalismus” und Blogosphäre verwischen. Als Grund wird u. a. zitiert, daß die Stärke der Onlinejournalisten die Schwäche der etablierten US-Medien sei. Vielleicht, lieber Spiegel, haben wir ja da bereits einen Grund für die Schwäche der deutschen Bloggerszene ausgemacht.

Wenn ich mir allerdings z. B. das ZDF mit seinem Flaggschiff, der heute-Sendung anschaue, kommen mir da bereits wieder leise Zweifel. Über die Boulevardisierung, sprich Meinungs- statt Nachrichtenverbreitung und Trivialisierung, habe ich mich zuletzt bereits ausführlich hier ausgelassen.

Wie anders da in den USA: Dort hätten verschiedene Blogs bereits eine derartige Medienmacht, würden Skandale enthüllen, im Wahl”kampf” mitmischen und den Etablierten das Fürchten lehren, wie beispielsweise Ken Layne mit seinen Seiten Ken Layne, Ken Layne, Wonkette und der Politmaschine. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum die Damen und Herren Brauck, Hornig und Hülsen sich über das Nachhinken der deutschen Blogospäre so wundern, ist doch auch im Zeitalter der (zweiten oder dritten, die erste waren ja nach Sloterdijk die Kolumbusschen Entdeckungsfahrten) Globalisierung noch gängige “Lehrmeinung”, daß Europa den amerikanischen Entwicklungen Jahre hinterherhinkt, wenn auch sicher der Abstand inzwischen geringer geworden ist. Also, etwas Geduld, liebe Freunde.

Ich für meinen Teil jedenfalls betreibe hier einen der belanglosen, “meist unpolitischen, rechthaberischen, selbstbezogenen und unprofessionellen” deutschsprachigen (das ist vielleicht das schlimmste heutzutage) Blog namens Weltblick, den ich als eine neumodische Art eines öffentlichen Tagebuches verstehe. Abgesehen davon, daß ich gar nicht den Anspruch erhebe, professionell zu sein (hierzu fehlen mir

  • die Zeit, [glücklicherweise habe ich noch eine feste Anstellung {die ich noch nicht als job bezeichnen möchte}]
  • die journalistische Ausbildung [ich bin Dipl.-Ing {wie antiquiert, ich weiß} in technischer Verkehrskybernetik] und
  • die Nähe zum politischen und sonstigen Geschehen [ich habe weder Korrespondenten in fernen Ländern noch ausreichend Geld und muß mich daher auf Webrecherche und meinen Verstand verlassen].)

Ich will lediglich aufmerksam durchs Leben gehen, ab und zu meine (unbedeutende) Meinung zu Themen niederschreiben, die mir unter den Nägeln brennen, wie z. B.

  • zur Verlotterung der deutschen Sprache (Deutsch für Deutsche)
  • zu Dingen des Alltags die sang- und klanglos verschwinden (ganz ohne Wehmut, nur im Sinne einer Chronik: Wieder was weg)
  • zum technischen Fortschritt (Tagebuch eines PC-Fanatikers)
  • und, jawoll, auch Veröffentlichung “irgendwelchen Entertainment-Mülls aus dem Internet” (Zitat “Don Alphonso”), wobei ich den Müll noch durch eigene Beiträge (flickr, youtube) mehre, da ich gern fotografiere
  • sowie eine wissenschafliche Beschäftigung mit der deutschen Verkehrsgeschichte (Das Reichsbahn-Wiki).

Ich gebe gern zu, daß dies ein Sammelsurium ist und ich damit natürlich keinem etablierten Medium das Fürchten lehre und lehren will. Mir sind jedoch solche Blogs (im Moment) zehnmal lieber (Stichworte: Rechthaberei und Oberlehrerhaftigkeit), als mit dieser neuen Form, Macht ausüben zu wollen. Obwohl das eine oder andere Medium durchaus Denkanstöße auch von Laien annehmen könnte (siehe oben), bin ich entschieden gegen solche Formen, wie Prominenten-Foto-Hatz durch BILD-Bürgerjournalisten und dergleichen.

Soll ich mich ereifern, daß

  • ein US-Präsidentschaftskandidat nun auch schon in Deutschland amerikanischen Wahlkampf macht und damit aus meiner Sicht eine neue Dimension deratiger Schauveranstaltungen erreicht ist?
  • die PKK Deutsche, die sich absichtlich in Gefahr begeben haben, entführt haben? Und nun große Freude, daß sie wieder frei sind. Dabei hat Herr Öcalan schon 1993 in einem FOCUS-Interview angedroht, auch gegen Unschuldige vorgehen zu wollen.

Nein, nein, ich bleib bei meinem “Gemischtwarenladen” und freue mich auch über Kleinigkeiten, die der Spiegel natürlich nicht mitkriegt, wie z. B. den Erfolg des (damals 17jährigen) Bloggers F. S. im Krieg um die Readers Edition der Netzeitung.

Aber ich war ja überhaupt nicht gemeint mit dem SPIEGEL-Artikel (obwohl ich ja doch einer der von den Redakteuren geschätzten 200.000 deutschen, aktiven Bloggern zu sein scheine).

Nachgebloggt

Nachdem ich mir meinen heutigen Beta-Blogger Blocker eingepfiffen habe, noch eine kleine Liste von Reaktionen aus der Gemeinde:

Der Spiegelfechter: Beta-Journalisten und Beta-Blogger

Ja gut, aber…: Bin ich ein Beta-Blogger?

Don.antville: Warum Blogs in Deutschland (noch) nicht funktionieren

Nerdcore: Warum Blogs in Deutschland funktionieren

u. v. a.

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Glaskugel endgültig zerbrochen

oder Wieder was weg XIV

Ich hab den Weitblick verloren! Besser gesagt habe ich das Forum “Weitblick” mangels Interesses nun endgültig, wie am 10. März 2007 angekündigt, eingehen lassen.

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