Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

Wieder was weg XIX

Chronistenpflichten zwingen mich, heute noch einen dritten Beitrag zu schreiben, denn:

Der Wintergarten, Europas schönstes Varieté macht nach 16 Jahren wieder mal zu. Heute fällt zum letzten Mal der Vorhang.

Aber wie so oft, vielleicht ist es ja nicht endgültig!

Endgültig hingegen war meine Ablehnung, heute mit einer VIP-Karte für ein Fußballspiel Gast in der Skykuppel (oder so ähnlich) im Berliner Olympiastadion zu sein. Auch der Versuch, die Karte an einen besonders begeisterten Fußballanhänger weiterzugeben, scheiterten aus fadenscheinigen Gründen. Nun ja, wie man hörte, hat Lokomotive Berlin sogar gewonnen.

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Welthirnjauche III

Diese Meldung ließ mich heute erneut zur Feder greifen. Wieder einmal muß ich mich seltsamen Tendenzen im Journalismus annehmen, diesmal trifft es die Seite RP online.

RP-online

Abgesehen davon, daß man sich streiten kann, was an den dann folgenden Nachrichten “gut” sein soll, ist das ganze Vorhaben doch recht fraglich. Sicher wäre es schön, mehr gute Nachrichten zu haben. Aber das kann man sich halt nicht aussuchen und ich möchte auch nicht, daß das andere für mich machen. Wenn ich das wollte, kann ich ja den “Wachturm” lesen oder (ernsthafter) die Frohe Botschaft (Gute Nachricht). Anderenfalls stellt sich dann doch die Frage, haben die Medien die “Krise” mit herbeigeredet, was sicher so sein wird, und welche Interessen stecken dahinter?

Wie weit geht die Manipulation? Sollte am Ende der “Edelmann” Karl-Eduard von Schnitzler doch recht behalten?

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Zeitvergleich XXI

Wie sich die Bilder gleichen! Das kam mir in den Sinn, als ich gestern morgen in die U-Bahn einstieg und Aufkleber vorfand, mit denen man irgendwelche “Nazibastards” (gemeint sind wahrscheinlich MitbürgerInnen mit rechtsradikalem Gedankengut) auf angelsächsisch aufforderte, sportlichen Aktivitäten nachzugehen.

1934-1945 Rechts: SS-Totenkopfverbände

Kragenspiegel

2009: Links:radikal

U-Bahn-Aufkleber

Der letzte Zeitvergleich war 5:11 Uhr.

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Majel Barrett Roddenberry 1932-2008

Wie ich heute erst mitbekommen habe, ist die Lebensgefährtin von Gene Roddenberry und eine der Großen aus dem ST-Universum, am 18.12.2008 verstorben.

Sie verkörperte in “Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” die Mutter von Deana Troi und hatte den amtlichen Titel

Botschafterin von Betazet, Tochter des fünften Hauses, Halterin des heiligen Kelches von Rix, Erbin der heiligen Ringe von Betazet.

Ihre Auftritte sorgten immer für besonders amüsante Folgen, und auch ihre drei Auftritte bei “ST: DS9″ sind legendär.
Ihr zu Ehren hier einige Ausschnitte (mit diesem [manns-]tollen Weib):

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Influenza

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist in Deutschland die Grippewelle auf dem Vormarsch. Der Praxisindex (eine komische Maßeinheit) ist so hoch wie lange nicht mehr. Die Lage scheint bereits ziemlich ernst zu sein.

2008

Da heißt es Vorsicht in der Öffentlichkeit und hoffentlich geimpft (Hauptsache mit dem richtigen Virenstamm).

Und natürlich ausreichend Taschentücher!

Apropos, just heute wird das Papiertaschentuch 80 Jahre alt, und, obwohl ich kein Befürworter dieser Berliner deutschen Erfindung bin, möchte ich dies an der Stelle einmal würdigen. Genau vor 80 Jahren reichten im Berliner Reichspatentamt (Patentnummer: 407752) die Vereinigten Papierwerken Nürnberg eine Anmeldung zum Patent auf das erste Papiertaschentuch aus reinem Zellstoff ein. Damit war das Tempo geboren.
Während das Stofftaschentuch fast ausgestorben ist, benutzen fast alle Papiertaschentücher, wobei die Herstellung doch recht umweltschädlich ist. Die Befürworter des Papiertaschentuchs führen in erster Linie an, daß es hygiensch sei, ein solches zu benutzen. Dem stimme ich natürlich zu: Es ist hygienischer, aber nur für den, der es benutzt, für alle anderen nicht, da es zunehmend an jeder möglichen und unmöglichen Stelle einfach weggeschmissen wird, was ein Stofftaschentuchbesitzer natürlich nie machen würde.

tempo

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Video call snapshot 3

Posted by ShoZu

Hier sehen Sie den Autoren, nachdem er erfahren hat, daß es möglicherweise demnächst – erstmals in der über 150jährigen deutschen Bahngeschichte, in die Kurzarbeit gehen wird.

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The Vatican

Nun also auch dort! Google hat den Papst eingefangen, der Vatikan stellt einen Kanal auf YouTube, und der sieht so aus

ße Wättikänn

Die in vier Sprachen gehaltene Seite geht also neue Wege in der digitalen Missionierung, warum allerdings die Überschrift in der lingua imperii und nicht im Jahunderte üblichen Latein verfaßt werden mußte, bleibt unerklärlich. Wohl ein modernistisches Zugeständnis.

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Weltblick

Da es gelegentliche Anfragen gibt, was denn neu sei an meiner Einstiegsseite, hier eine kleine Demonstration, die gleichzeitig als erstes tolles, lausiges und völlig überflüssiges Werbevideo dient. Zu allem Überfluß auch noch mit der gleichen Musik wie meiner Bob-Marley-Imitation (was allerdings ein totaler Zufall war). Die Musik lief bei den Random-100 meiner Diskstation, die inzwischen 2041 Titel umfaßt.

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Zeitvergleich XX

Nachdem ich seit längerer Zeit dieselbe nicht mehr verglichen habe, kam es mir heute Nacht unverhofft dazu! Schon geraume Zeit hielt mich ein ziemlich heftiger Traum in seinem Bann, als die (unterbewußte) Geschichte einem Höhepunkt entgegen zu streben schien. Kurz vor dem Zusammenprall (irgendwie sollte ich verdroschen werden) wurde komischerweise eine Uhrzeit eingeblendet, was etwa so aussah:

fünfuhrelftrauma

Und dann – ungelogen – wurde ich aus meinem Traum gerissen und erwachte, da die Zeit mir noch so deutlich vor Augen stand, blickte ich auf den Radiowecker. Und was sah ich da?

fünfuhrelfa

Damit war klar: Die innere Uhr geht richtig! Hat doch was Beruhigendes, oder?

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Schätze gehoben

An Tagen, wie diesen,

kann man entweder

  • mit Flo in den Botanischen Garten gehen und sich den Baufortschritt am Tropenhaus begucken

CIMG1249

oder

  • man läuft Schlittschuh auf dem Schwielowsee, wie mir eben von den lieben Zipfels berichtet (per MMS) wurde (aus rechtlichen Gründen können wir das übermittelte Foto leider nicht zeigen und offerieren statt dessen ein Bild vom 03.01.2009 an gleicher Stelle).

Man kann aber auch ganz tief in der Mottenkiste tauchen und LPs und CDs durchsehen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben und vielleicht auch gut zum Tanz in den Mai passen würden.

Und was da so alles ans Tageslicht kam, ist schon erstaunlich. Hab nie gedacht, daß ich das alles habe:

Apropos Musik: Obwohl die Maifeiertage noch etwas hin sind, schon jetzt allen Gästen die fröhliche Ermutigung: Bringt Eure Lieblingsmusik mit!

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