Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist in Deutschland die Grippewelle auf dem Vormarsch. Der Praxisindex (eine komische Maßeinheit) ist so hoch wie lange nicht mehr. Die Lage scheint bereits ziemlich ernst zu sein.

Da heißt es Vorsicht in der Öffentlichkeit und hoffentlich geimpft (Hauptsache mit dem richtigen Virenstamm).
Und natürlich ausreichend Taschentücher!
Apropos, just heute wird das Papiertaschentuch 80 Jahre alt, und, obwohl ich kein Befürworter dieser Berliner deutschen Erfindung bin, möchte ich dies an der Stelle einmal würdigen. Genau vor 80 Jahren reichten im Berliner Reichspatentamt (Patentnummer: 407752) die Vereinigten Papierwerken Nürnberg eine Anmeldung zum Patent auf das erste Papiertaschentuch aus reinem Zellstoff ein. Damit war das Tempo geboren.
Während das Stofftaschentuch fast ausgestorben ist, benutzen fast alle Papiertaschentücher, wobei die Herstellung doch recht umweltschädlich ist. Die Befürworter des Papiertaschentuchs führen in erster Linie an, daß es hygiensch sei, ein solches zu benutzen. Dem stimme ich natürlich zu: Es ist hygienischer, aber nur für den, der es benutzt, für alle anderen nicht, da es zunehmend an jeder möglichen und unmöglichen Stelle einfach weggeschmissen wird, was ein Stofftaschentuchbesitzer natürlich nie machen würde.

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