Berliner Narr-Verkehr

Nun ist ja der Berliner Nahverkehr schon seit einiger Zeit immer wieder (un)geliebtes Thema nicht nur der Presse, aber was der Tagesspiegel vor einigen Tagen zur S-Bahn-Pleite geschrieben hat, muß ich dann doch erwähnen: Den Vergleich S-Bahn Berlin zur Reichsbahnzeit bis zum 25.04.1945 und heute muß man gelesen haben.

Im letzten Beitrag hatte ich ja die Kanzler U-Bahn erwähnt, wobei ich der Meinung war (man ist halt nicht so ganz informiert!), daß die vom Alexanderplatz bis zum Reichstag führen wird, wenn sie nun doch am 08. August 2009 eröffnet wird. Doch weit gefehlt, sie pendelt lediglich zwischen Brandenbuger Tor und “Hauptbahnhof” hin und her, wobei sich dem Nahverkehrsexperten gleich die Frage stellt, wie die Fahrzeuge auf die Schienen kommen sollen, wenn keine Anbindung zum übrigen Netz vorhanden ist. Werden die Wagen in mühsamer Kleinarbeit Stück für Stück unten auf den Schienen zusammengesetzt oder läßt man sie gar durch den Eingang nach unten rutschen? Weit gefehlt, auch hier hat der Tagesspiegel eine Antwort:

U-Bahn-Wagen wird versenkt

eingelocht

Bleibt nur zu hoffen, daß die Tunnel besser halten, als der Autobahntunnel in Tegel (es war übrigens nicht der erst kürzlich fertiggestellte und es ist außerdem eine Deckenplatte abgefallen, was jedoch zur Totalsperrung im Berufsverkehr führte), der ist nämlich heute eingebrochen. Was ist nur los mit der deutschen Ingenieurskunst. Sie ist ausgestorben!

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Ein Kommentar zu “Berliner Narr-Verkehr”

  1. meibetz
    25. Juli 2009 um 15:46

    das ist ja irre

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  • Zwitscherei

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