Archiv der Kategorie ‘Wissenschaft‘

 
 

Fehlstart

Wieder so eine Seltsamkeit des Alltags: Als ich heute meinen Fernseher nach einer Woche Ruhe wieder in Betrieb nehmen wollte, gab es einen Knall – dann war der Strom weg und alle Rechner aus und die Sicherung raus. Das kann man ja noch einigermaßen verstehen.

Was dann aber folgte, verstehe ich nicht und werd ich nie verstehen: In der gleichen Sekunde schaltete sich auch das Mobiltelefon ab und bootete neu. Welcher Zusammenhang besteht denn da nun wieder? Ist es ein Gründonnerstagswunder? Das kann kein Ohmsches Gesetz der Welt erklären. Hatte die Materie Schluckauf, war für eine Sekunde ein Spalt zu einem Paralleluniversum offen?

Es war halt einfach so. Ein Fehlstart.

Sphere: Related Content

Schnitt

universitas03Mit dieser berühmten Szene aus dem Buñuel-Film Un chien analou (Ein andalusischer Hund) macht die neue Universitas (Orientierung in der Wissenswelt) zum Schwerpunkt Film – Traum – Wirklichkeit auf, wie immer mit fesselnden Artikeln, meist abseits des mainstreams. So wird die These verteten, daß Dokumentar- und Spielfilm – entgegen eines jahrzehntelang gepflegten unüberbrückbaren Grundsatzes auf dem besten Wege sind, zusammenzuwachsen. Als Beispiel wird u. a. mein langgehegter “Geburtstagswunsch” Waltz with Bazhir genannt.

Und wie immer – vierteljährlich – rutschte noch die kleine Schwester, die kinderUNIVERSITAS, heraus und lud ins Reich der Mitte, was ein Trend zu werden scheint. Die jugendlichen Autoren befassen sich mit der verbotenen Stadt, der chinesischen Sprache, der Kulturrevolution und einigen Risiken und Nebenwirkungen der chinesischen Entwicklung.

kinderuni

Dann brachte der Briefkasten noch die neueste Naturwissenschaftliche Rundschau ans Tageslicht, und auch die hatte einiges Interessantes zu bieten: Diesmal beschäftigte sich die Rundschau mit der Victoria-(Riesen-) Seerose (Victoria amazonica) und einem selten biophysikalischen Phänomen, dem Haareis. Ich gebe zu, davon hatte ich noch nie gehört.

Also: Wieder einmal: Sehr empfehlenswert.

Sphere: Related Content

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens

Am Scheidewege

Naja, klingt schlimmer, als es ist! Denn heute lag vor meiner Wohnungstür (die Post wird auch immer dämlicher) die neue Ausgabe der Jahesschrift für skeptisches Denken, Ausgabe Nr. 38, Jahrgang 2008/2009.

Beim Blick in das Inhaltsverzeichnis kam mir in den Sinn, daß die 29,90 € für das Abo gut angelegt sind, werd ich doch wieder jede Menge Lesestoff nach dem Motto haben

Überkommenes wird unserem Denken im gleichen Maße fragwürdig wie Fortschrittsgläubigkeit.

Da gibt es beispielsweise

Dies und noch vieles mehr (wie Weltethos, Zukunft der Vergangenheit, Beschleunigung, Entschleunigung, Sport, die Zukunft der Arbeit, Eisenbahn) versprechen anregende Stunden, auf die ich mich schon jetzt freue.

Sphere: Related Content

Zum Sechzigsten

Jerusalem-Salbei

(Salvia hierosolymitana)

Familie: Lamiaceae/Labiatae

Vorkommen: Palästina, Libanon, Syrien

Sphere: Related Content

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens

Universitas 10/2007

Heute kam die neue “Orientierung in der Wissenswelt“, wie die Monatsschrift aus dem Samuel Hirzel Verlag im Untertitel heißt

Titel Universitas

Es sind wieder spannende Artikel zu lesen, die aktuelle Themen – meist mit etwas mehr Hintergrund und unaufgeregter, als in der allgemeinen Presse- und Fernsehlandschaft zu erfahren – sind diesmal zum Beispiel

  • Privatisierung öffentlicher Aufgaben – Gefahr für das Gemeinwohl? von Siegfried Broß
  • Denglisch – von den Symtomen sprachlicher Infektion von Hartmut Heuermann
  • Die Grenzen des Wissens von Ernst Peter Fischer
  • Erinnerungsorte aus dem Mittelalter von Bernd Schneidmüller
  • Verdienen Top-Manager zu viel? von Antoinette Weibel und Ursin Bernard
  • außerdem ein Gespräch zwischen Adelbert Reif und Hans Küng zur “Möglichkeit einer anderen Form des Papsttums” sowie Buch-, Musik- und Internetseitenbesprechungen

Immer wieder sehr anregend und abwechslungsreich. Übrigens gibt es in loser Folge Themenhefte, hier sind bereits einige heiße Eisen angepackt worden ( Zukünfte, Biowissenschaften, Alter, Bildung von morgen, Erinnerung, Kosmos Gehirn, Globalisierung und Gerechtigkeit, Konsum, Kinder, Zukunft des Lesens, Gemeinwohl und Gemeinsinn, Gegenwart der Vergangenheit, Wasser, Erziehung und Familie, Lehren und Lernen, Lebens-Werte, Typisch deutsch?, Jung gegen Alt?, Gesundheit und Gerechtigkeit, Was Deutschland jetzt braucht, Israel und Palästina, Sprache/n, Die Zukunft Europas, Was Kinder [und Eltern] brauchen, Die Sache mit der Liebe, Heimat, Zukunft der Medien, Alles hat seine Zeit, Die Kunst des Essens, Renaissance der Religionen?, Rituale, Hören, Türkei, Religion Fußball, Klimawandel und einige mehr; die Heftumschläge sind übrigens ähnlich farbenfroh, wie diese Aufzählung)

Auf den traditionsreichen Verlag bin ich übrigens durch mein 1984 gekauftes “Deutsches Wörterbuch” der Brüder Grimm gestoßen.

Sphere: Related Content

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens

Zeitvergleich XIII

Heute gibt es einen (fast) unglaublichen Vergleich des 13. Jahrhunderts mit dem 21. Jahrhundert (2007)

Die Meldung, nach der das Siedlungsgebiet um Angkor Wat vor 800 Jahren die Größe des heutigen Berlin hatte, faszinierte mich. Hier zwei Luftbildaufnahmen

Angkor Wat aus dem All (NASA-Bild)

Berlin aus dem All (NASA)

Der letzte Zeitvergleich ist schon etwa her, er war am 30.04.2007.

Sphere: Related Content

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens

L.

Heute vor 300 Jahren wurde der schwedische Naturforscher und Begründer der Taxonomie C. v. Linné geboren. Das ist mir einen Beitrag wert, nicht zuletzt auch deshalb, weil viele nicht wissen, was das L. hinter den wissenschaftlichen Pflanzen- und Tiernamen heißt.

Und als besonderen Kundendienst hier noch der Wiki-Eintrag, damit man sich nicht erst durchklicken muß ;)

Carl Nilsson Linnaeus, nach seiner Erhebung in den Adelsstand 1762     Carl von Linné ?/i, lateinisch Carolus Linnaeus (* 23. Mai 1707 in Råshult bei Älmhult; † 10. Januar 1778 in Uppsala) war ein schwedischer Naturwissenschaftler, der die Grundlagen der modernen Taxonomie (binominale Nomenklatur) entwickelte, das Linné’sche System. Als Zusatz zu den wissenschaftlichen Namen der von ihm beschriebenen Pflanzen kann sein Name mit L. abgekürzt wiedergegeben werden.

Inhaltsverzeichnis

[Verbergen]

Lebenslauf

Carl von Linné wurde in dem kleinen Ort Råshult in der Gemeinde Stenbrohult in der südschwedischen Provinz Småland, als Carl Linnaeus, Sohn des protestantischen Pfarrers Nils Ingemarsson und seiner Frau Christina (geborene Broderson), geboren. Sie war die Tochter des Pfarrers der Gemeinde, und als dieser starb, übernahm Carls Vater dessen Pflichten. Daraufhin, Carl war etwa 18 Monate alt, zog die Familie nach Stenbrohult um. Schon Carls Vater Nils interessierte sich sehr für Pflanzen und gab sich, da er wie viele Schweden keinen offiziellen Nachnamen hatte, selbst den Namen Linnaeus, eine Latinisierung des småländischen Dialektwortes linn (dt. Linde), nach einem dreistämmigen Lindenbaum nahe dem Hof Jonsboda, seinem Geburtshaus. Für Carl war ein Leben im Dienste der Kirche vorgesehen, wie vor ihm für seinen Vater und seinen Großvater mütterlicherseits. Er zeigte jedoch wenig Interesse an dieser Laufbahn. Sein Interesse galt der Botanik, was den örtlichen Arzt und Naturkundelehrer Johann Rothman dazu veranlasste, Carls Vater umzustimmen, und so wurde er nach dem Gymnasium in Växjö weiter zum Medizinstudium an die Universität von Lund geschickt. Ein solches Studium war damals gleichbedeutend mit dem Studium der Naturwissenschaften. Im folgenden Jahr wechselte er nach Uppsala.

1739 heiratete Linné Sara Morea, die Tochter eines Arztes. Zwei Jahre später erhielt er einen Lehrstuhl für Medizin in Uppsala, den er bald gegen den Lehrstuhl für Botanik eintauschte. Er setzte seine Arbeit an der Klassifizierung fort und weitete sie auf das Tierreich sowie auf Mineralien aus. Auch wenn die Klassifizierung von Mineralien heute merkwürdig anmutet, so war dies doch rund 100 Jahre vor der Evolutionstheorie durch Charles Darwin für Linné ein bequemer Weg, die gesamte Natur zu kategorisieren. Nach dem Tod Anders Celsius definierte er dessen Temperaturskala zu der uns heute bekannten um, da Celsius ursprünglich den Siedepunkt von Wasser mit 0 ° und den Gefrierpunkt mit 100 ° festgelegt hatte.

1762 wurde Carl von Linné zum Ritter geschlagen. Linné erlitt 1774 einen Schlaganfall, von dem er sich nur wenig erholte und an dessen Folgen er 1778 starb. Sein Grab befindet sich im Dom von Uppsala. Linnés gleichnamiger Sohn Carl von Linné wurde ebenfalls Botaniker.

Linnés wissenschaftlicher Nachlass wurde zum größten Teil von The Linnean Society of London erworben. Sein botanischer Garten kann heute in Uppsala besichtigt werden, dort legte er auch erstmals eine von ihm entwickelte Blumenuhr an.

Linnés Taxonomie

Grundlage der Klassifikation

In lappländischer Kleidung, zwischen 1735 und 1740

In lappländischer Kleidung, zwischen 1735 und 1740

Während dieser Zeit gelangte Linné zu der Überzeugung, dass sich die Blüten, die Fortpflanzungsorgane der Pflanzen, ihre Blütenblätter, Staubblätter und Stempel, gut als Grundlage der Klassifikation eigneten. Er schrieb darüber eine kurze Abhandlung, Preludia Sponsaliorum Plantarum („Hochzeiten der Pflanzen“), der er noch als Student die Stellung eines stellvertretenden Dozenten und Demonstrators am Botanischen Garten verdankte. 1732 finanzierte die Akademie der Wissenschaften in Uppsala seine Expedition nach Lappland, das bis dahin praktisch unbekannt war. Das Ergebnis war ein Buch über die lappländische Pflanzenwelt, Flora Lapponica, das 1737 veröffentlicht wurde. Zudem brachte er von dieser Reise erstmals Spielregeln und Spielbrett des zur Wikingerzeit bekannten Spiels Tablut mit und machte es damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

Das 17. Jahrhundert mit seinen stürmischen naturwissenschaftlichen Entdeckungen gerade auch von mikroskopischen Lebewesen hatte zu einer Ansammlung zahlloser Pflanzen- und Tierarten geführt. Eine übersichtliche Ordnung war bereits überfällig geworden. Von den mannigfachen früheren Versuchen zur Systematisierung hatten insbesondere diejenigen von Caspar Bauhin, John Ray und Joseph Pitton de Tournefort Einfluss auf Linné. Bauhin führte als Erster die Unterscheidung von Art und Gattung vollständig durch und schuf damit eine binäre Nomenklatur, die auch Linné vorlag. Auch Ray hatte sich mit der Einführung von Doppelbezeichnungen für Gattung und Art bereits der binominalen Nomenklatur angenähert. Sein Vorhaben einer Reformation führte Linné zu einer klar definierten hierarchischen Gliederung aller bekannten Organismen. Zur Klassifizierung verwendete er die aus der mittelalterlichen Scholastik bekannten Begriffe „differentia“ für Artunterschiede und „proprium“ für Arteigentümlichkeiten. Während er davon ausging, für Gattungen und Arten mit „natürlichen“ Merkmalen arbeiten zu können (natürliches System), betrachtete er alle höheren Taxa als künstlich, also nach willkürlichen Regeln kategorisiert (künstliches System). Ein solches Vorgehen erschien ihm aus Gründen der praktischen Anwendbarkeit jedoch geboten:

Es ist keine Hoffnung, in unserer Zeit ein natürliches System zu finden, kaum unsere spätesten Enkel werden es können. Aber inzwischen will man ja die Pflanzen kennen, folglich müssen wir künstliche Klassen als Nothelfer annehmen.

In der zoologischen Systematisierung wich Linné strikt von der aristotelisch beeinflussten Ordnung nach Lebensräumen ab und zog stattdessen morphologische und physiologische Merkmale heran.

Das System Linnés war gegenüber älteren Ansätzen einfacher und insbesondere offener für die Integration neuer Taxa. Keineswegs aber stellte es eine phylogenetische Systematik im heutigen Sinne dar, sondern versuchte – ganz in Entsprechung zu Linnés tiefer Überzeugung von der Unveränderlichkeit der Arten – die vermeintliche Statik in der Ordnung des Lebendigen abzubilden. Dessen ungeachtet gilt Linné als der Begründer der heutigen Systematik, die nach ihm als Linné’sches System bezeichnet wird.

Binäre Nomenklatur

Systema Naturae - Deckblatt der 10. Auflage

Systema Naturae – Deckblatt der 10. Auflage

Im Jahre 1735 zog Linné für drei Jahre nach Holland, dem damals in den Naturwissenschaften führenden Land, und promovierte dort in der Stadt Harderwijk in Medizin. Hier traf er auf den Botaniker Jan Frederik Gronovius und zeigte ihm einen frühen Entwurf seiner Arbeit über Taxonomie, das Systema Naturae. Die erste Auflage erschien noch im gleichen Jahr, sie umfasste 10 Folioseiten, während die 13. von 1770 aus mehr als 3.000 Seiten bestand. In diesem „System der Natur“ klassifizierte er im Laufe der Zeit drei Reiche für die Pflanzen, Tiere und Minerale. An dieser Stelle griff er auch den früheren Gedanken, die Blütenmerkmale als Grundlage für die Klassifikation des Pflanzenreiches zu nutzen, wieder auf. Wie für die Pflanzen schon 1753 in seinen Species Plantarum, ersetzte er auch im Systema Naturae die bis dahin üblichen, oft umständlichen Bezeichnungen von Arten wie beispielsweise Physalis annua ramosissima, ramis angulosis glabris, foliis dentato-serratis konsequent durch die systematischen, heute noch gebräuchlichen Doppelnamen (Binomina), in diesem Fall Physalis angulata. Dieses Prinzip zur Benennung von Arten wird binäre oder binominale Nomenklatur genannt. Der erste Teil ist dabei der Name der Gattung, der zweite Teil, das Epitheton, charakterisiert zusammen mit dem ersten die Art. Für die Zoologie führte er die binäre Nomenklatur erst mit der 10. Auflage von 1758 ein, so dass nunmehr alle Organismen binominal benannt wurden. Eine Nomenklatur der übergeordneten Taxa (Gruppen) der Lebewesen erzeugte Linné auf einfache und geordnete Weise.

Bei der Namensgebung vertraute Linné auf den gesunden Menschenverstand. So benannte er den Menschen als Homo sapiens, den wissenden Mensch, behandelte ihn also – eingereiht unter die Primaten – bereits gleichsam als zoologisches Objekt. Er beschrieb aber auch eine zweite menschliche Art, Homo troglodytes bzw. Homo nocturnus, den Höhlenmenschen bzw. Nachtmenschen, mit dem er vermutlich den kurz zuvor beschriebenen Schimpansen meinte. Die Säugetiere nannte er nach den Milchdrüsen Mammalia, weil er Frauen ermutigen wollte, ihre Säuglinge zu stillen.

Die Unterteilung der Lebewesen nach Linné

Für die Gliederung des Systems der Lebewesen benutzte Linné die fünf Kategorien Reich, Klasse, Ordnung, Gattung und Art. Später wurden weitere Kategorien hinzugefügt, z. B. Stamm zwischen Reich und Klasse oder Familie zwischen Ordnung und Gattung. Dieses System sieht am Beispiel des Löwen wie folgt aus:

Heutige Systematik Linnés Systematik
Reich Tiere Regnum Animalia
Abteilung Vielzeller (Metazoa)
Stamm Chordatiere (Chordata)
Klasse Säugetiere Classis Mammalia
Ordnung Raubtiere (Carnivora) Ordo Ferae
Familie Katzen (Felidae)
Gattung Großkatzen (Panthera) Genus Felis
Art Löwe (Panthera leo) Species Felis leo
Sphere: Related Content

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens

Wieder was weg V

…oder die Büchse der Pandora wird geöffnet. Daran mußte ich denken, als man heute aus England vermeldete, daß eine Vermischung (zunächst natürlich nur auf zellularer Ebene) von Menschen- und tierischem Material (DNS) im Verhältnis 99 : 1 vorgesehen ist/beantragt wurde. Ähnliches wurde bereits Anfang des Jahres berichtet. Die Grenze zwischen Tier/Mensch scheint zu fallen, wieder einmal, möchte ich hinzufügen, glaubt man dem Darwinismus. Doch diesmal ist es anders, nicht Entwicklung sondern gezielte Eingriffe durch den Menschen führen Veränderungen herbei, deren Weg nicht absehbar ist. Bleibt die Frage, ob man derartige Menschenversuche nicht aus prinzipiellen Erwägungen ablehnen sollte. Denn längst sind Forscherphantasien viel weiter als öffentlich diskutiert wird. Nach Hans Werner Ingensiep (Scheidewege Heft 34 2004/2005 Antizipatorische Bioethik – reale Rückblicke undfiktive Ausblicke 2. Chimären) geistern durch die “bioethischen” Lehrbücher bereits Mensch-Schimpansen-Chimären. Im Frühstadium embryonaler Zellen ist es bereits gelungen, Mensch und Kaninchen zusammenzubringen, was ja ohne Zweifel eine neue Spezies hervorbrächte. Bereits 1994 diente das Zwischenwesen aus Mensch und Menschaffe dazu, die sog. Menschenrechte für die “höheren Menschenaffen” (Orang Utan, Gorilla, Schimpanse) einzufordern.

Ist es unausweichlich, daß Grenzen zwischen den Arten, den Spezies und bald auch zwischen den (Organismen-) Reichen fallen, ja fallen müssen?? Wo hört das auf oder haben wir eines Tages die Mensch-Pflanzen-Chimäre und den “perfekten” Borg?

Wie gefährlich die Entwicklung (scheint) ist, zeigt das jüngste Beispiel des Versuchsstopps von genetisch verändertem Mais (Patent in den USA gegen den in den USA heimischen, inzwischen auch bei uns wieder reimportierten ausgewilderten Maiszünsler).

Sollen denn künftig solche Wesen zum Straßenbild gehören?
quis Chimäre Iquis Chimäre IIquis Chimäre IIIBapstesel aus dem Wiki

Achso, fast vergessen: Das letzte, was wegkam, war hier.

Sphere: Related Content

Start Slide Show with PicLens Lite PicLens

Star Trek: New Voyages

Die Geschichte geht weiter, und zwar (entschuldigt bitte) in der zukünftigen Vergangenheit. Jetzt sind (mehr oder minder) Laien dabei, die Geschichte um das Raumschiff Enterprise weiterzuentwickeln. Man kann sich die Folgen kostenlos (das war die Bedingung vom Lizenzgeber Paramount) hier herunterladen. Sogar Sulu spielt mit (sich selbst).

Vielleicht spielt ja in einer der künftigen Folgen die Supererde eine Rolle, deren “Entdeckung” heute vermeldet wurde.

Außerdem wird es einen neuen Kinofilm Roddenberryscher Träume geben, ST XI. Wie ich bereits vor knapp einem Jahr in meinem anderen blog vermeldete, soll Matt Damon den jungen Kirk spielen, außerdem vermeldet die Gerüchteküche noch dies.

Sphere: Related Content

Deutsch für Deutsche VII

Heute gibt es eine Empfehlung:

Seit langer Zeit schon frage ich mich, ob es noch anerkannte Autoritäten  gibt, die sich um deutsche Entsprechungen ausländischer, vornehmlich englischer Begriffe mühen. Den alten von Zesen hatte ich ja in einem früheren Beitrag bereits gewürdigt. Ich war in Sorge, daß unsere (primitive Eingeborenen-, Achtung Sarkasmus!) Sprache bald einfachste Sachverhalte nicht mehr auszudrücken in der Lage sein wird. Das Argument, die technischen Innovationen werden nun halt mal im englischen Sprachraum gemacht und dann hätten diese Bezeichnungen auch ihre Berechtigung, zieht aus meiner Sicht nicht. Hätte man früher schon so gedacht, hätte es nie die “Schallplatte”, den “Verfasser” oder “Ausflug” (und so weiter) gegeben. Um so erfreuter war ich, als ich auf diese Seite stieß. Das größte Anliegen der Stiftung liegt im Finden deutscher Begriffe für das immer mehr um sich greifende Technik-Blabla. So wird jeden Monat das “Wort des Monats” gesucht. Im April wird ein Wort für stand-by (der Wartezustand technischer Geräte) gesucht. Ich habe (wenig innovativ) das gute, alte “betriebsbereit” vorgeschlagen.

Also Leute, mitmachen. Deutsch für Deutsche VI war hier zu lesen.

Sphere: Related Content


  • Zwitscherei

    Posting tweet...

  • Die andere Dia-Schau

  • Top Browser

    Top Betriebs-Systeme

    Visitors Online